Sonntag, 17. September 2017

Märit und Kundenarbeiten

Jedesmal, wenn ich einen neuen Beitrag in meinem Blog plane, frage ich mich, wie spreche ich die Leute an. Und ich denke; "Hallo meine Lieben" ist für mich stimmig. Denn diejenigen, die sich mein Geschreibsel antun scheinen es zu mögen und somit mag ich euch auch. Also...

Hallo meine Lieben
Momentan bin ich total im Scrapbookfieber. Zum einen, weil ich mich nach Jahrzehnten ja wieder zu Märkten angemeldet habe und zum anderen, weil ich einen ganz tollen Auftrag bekommen habe.

Aber mal der Reihe nach:

Für die Weihnachtsmärkte möchte ich alles, was mit Geldgeschenken und mit Glückwünschen zu tun hat, anbieten. Also Karten, Explosionsboxen und allerlei Mitgebringsel.

Als erstes mal zu den Explosionsboxen. Das sind Schachteln, wir Schweizer würden sagen "Truckli", die sich beim Anheben des Deckels wie eine Blume öffnen. Auf dem Bild oben sieht man eine grosse Box, die noch Einschiebekarten, sogenannte Tags für die äusseren Taschen bekommt. In die Mitte kann man ein Geschenk, eine gebastelte Hochzeitstorte oder eine Figur hineinstellen. Auf die Tags kann man Fotos, Gedichte, Wünsche und alles was man auf Papier bringen kann, einschieben.  Man hat so eine tolle Möglichkeit, Geld mit viel Liebe und Fantasie zu verschenken.

Ich habe aber vor allem kleinere Boxen gemacht, da ich die grossen nur im Auftrag oder für mich persönlich herstelle. Hier ein paar Beispiele:



Hier habe ich nur jeweils eine Lage, die sich öffnet. In der Mitte ist gerade gut Platz für ein Teelicht, oder sonstige Kleinigkeiten. Die Taschen sind leer, da kann man ein Brieflein oder auch Geld hineinstecken. Ich habe aber auch passende Tags dazu gemacht, damit alles harmonisch aussieht.

Ja und dann sind da noch meine Teeboxen, die ich für den Märit machte. Es haben 10 Teebeutel Platz. Und wenn man will kann man sogar ein kleines Geldgeschenk im Deckel verstecken.



Für eine Firma darf ich ganz viele davon machen.


Es ist meine persönliche Challenge, alle als Unikat zu fertigen. Nix Fliessbandarbeit. Jedes sein höchsteigenes Sujet. Ich hoffe, dass die Mitarbeiter sich beim Auswählen nicht in die Haare kriegen. Eine tolle Arbeit, die zwar aufwändig ist, aber meine Kreativität so richtig herausfordert.












Und welches der hier gezeigten wüdet ihr auswählen?


Freitag, 11. August 2017

Ein Engelchen


Schon bald ist Weihnacht und darum möchte ich euch hier zeigen, wie man aus Polymerclay ein Engelchen modelieren kann.


Dafür brauchen wir diese Fimofarben, etwas Glimmer, Messer und Zahnstocher.


Das Fimo weichkneten und in diesem Verhältnis Kugeln formen.



Die Kugeln so aufteilen


Den Körper modelieren, einen halben Zahnstocher in den Körper stecken und die anderen Teile wie auf dem Bild formen. Der dunkelgelbe Wurm ist für die Haare und kann natürlich auch in anderer Farbe gemacht werden.


Das Engelchen zusammenbauen und dann noch etwas Glitter an die Flügelchen und den Heiligenschein.


Und dann kann man das Engelchen bei 100° für 30 Minuten in den Backofen stellen.
Fertig.

Mein Polymerclay und eine Ente

Auf meiner Webseite habe ich eine Rubrik Polymerclay. Nun was ist das?
Polymerclay ist eine Knete, die sich im Backofen härten lässt.
Was ich schon alles damit gemacht habe könnt ihr gerne auf meiner Seite anschauen.
Hier möchte ich euch ein paar kleine Anleitungen geben, wie ihr selber mit dieser tollen Masse etwas herstellen könnt.

Fangen wir mit etwas kleinem an, zum Beispiel einer kleinen Ente.


Als erstes brauchen wir drei Fimofarben, Zahnstocher und ein Messer.
Dann kneten wir das Fimo weich. und Formen Kugeln in diesem Grössenunterschied.


 
In den Körper stecken wir einen halben Zahnstocher, damit der Kopf später besser hält.


Aus dem gelben Kügelchen formen wir den Schnabel (auf beiden Seiten spitz), stechen ein Loch in den Kopf und stecken da den Schnabel rein.


Jetzt modelieren wir die Flügel und drücken sie seitlich an den Körper.



Genauso verfahren wir mit dem Schwanz und drücken ihn hinten auf den Popo der Ente.

Nun noch eine Dekoration auf den Kopf



Und unserem Entchen fehlen dann nur noch die Augen, die mit kleinen schwarzen Kügelchen gemacht werden.


Wer will, kann noch etwas Glimmer auf die Flügel geben und dann ab damit in den Backofen.
Für 30 Minuten bei 100° backen und schon ist unser Entchen fertig.

Ich wünsche euch viel Spass damit.



Sonntag, 23. Juli 2017

Explosionsbox

Hallo zusammen

Auweh, schon wieder länger her, dass ich hier geschrieben habe. Dafür habe ich was ganz interessantes.
Zum Geburtstag habe ich mir Geld gewünscht und es auch bekommen. Das habe ich jetzt in Scrapbooking Material investiert. Es ist zwar sehr willkommen, doch eigentlich schade, wenn es nur so in einem Couvert verschenkt wird. Nein, nein, ich habe zum Glück fantasievolle Geldgeschenke bekommen und möchte, dass es auch andere so erhalten.

Ja und da habe ich mir gedacht, dass immer mehr Menschen lieber Geld haben statt ein Kleid, das dann vielleicht doch nicht passt. Und damit das Geld nicht einfach so übergeben werden muss, habe ich ein paar Explosionsboxen gemacht.

Klingt gefährlich, ist es aber nicht. Nur die Wände der Box fallen runter, wenn man den Deckel entfernt. Und innen kann man dann Geld, ein Brieflein, oder sogar noch ein kleines Geschenk verstecken.


Ich finde die richtig toll und man kann sie richtig schön personalisieren. Ich werde noch mehr Geldgeschenk-Ideen umsetzen. Das Scrapbook- Papier bietet sich ja direkt an, damit tolle Sachen an zu stellen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Faux Leather

Für mein Scrapbooking suche ich immer nach neuen Ideen für schöne Papiere. Da bin ich auf das Faux Leather gestossen.
In You Tube habe ich mir ein paar Tutorials angeschaut und mir vorgenommen, das dann auch mal zu probieren. In einer Facebookgruppe hat dann ein Mitglied sooo schönes Falsches Leder gezeigt, dass ich das unbedingt sofort ausprobieren wollte. Aber wie immer, es fehlte etwas und zwar das Wichtigste: Glyzerin.

Mein Brummbär hat es mir dann nach hause gebracht. Und heute nun habe ich mich dran gesetzt.

Es ist ganz einfach zu machen. Leider habe ich das optimale Papier noch nicht gefunden. In den Anleitungen wird immer von "Kraftpapier" gesprochen. Doch der dickere Karton den ich ausprobiert hatte, löste sich fast auf beim Zerknüllen. Und der dünnere Karton rubbelte sich ab beim Einfärben. Am Besten ging dann ganz simples Packpapier.

Und hier nun das Geheimnis, wie man falsches Leder macht:

zuerst füllt man eine Sprayflasche, ca. 1:10 mit Glycerin und dann 9:10 mit Wasser.

Das ganze Papier einsprühen und dann mit den Händen andrücken. Nicht reiben!

Wenn man reibt, kann es passieren, dass das Papier abrubbelt.

Dann wird das gut getränkte Papier zu einer Kugel geknetet. Auch hier darauf schauen, dass man nicht reibt. 

Dann das Papier vorsichtig öffnen und so trocknen lassen.

Wenn das Papier fast oder ganz trocken ist, kann man es mit einem Schwämmchen und Stempelfarbe leicht colorieren, indem man sanft über die Oberfläche fährt.

Ich habe es zusätzlich mit einem Embossingmuster durch meine Bigshot gekurbelt und dann mit Inka Gold sanft über die Prägung gewischt.

So entsteht ein tolles Papier, das gar nicht viel kostet.
Zum Schluss wird das Ganze noch mit Glanzlack bepinselt, was dem Faux Leather den nötigen Glanz verleiht.
Ich werde auf jeden Fall noch mit anderen Papieren und Farben experimentieren.
Viel Spass, wenn ihr auch mit experimentieren wollt.




Samstag, 29. April 2017

Wieder mal ein Möbelchen

Kennt ihr das, wenn man irgendwo eine Ecke hat wo was hinsollte, man aber einfach nicht das passende Möbelchen findet?

Mir ging es so in unserem Gäste WC. Die Feuchttücher und Hygieneartikel lagen immer auf dem Wasserkasten. Und das war ja sowas von umständlich. Aber unter dem Waschbecken war zu wenig Platz für ein normales WC-Möbel.

Neulich hatte ich genug und begann zu messen und zu planen. Nun haben wir fast ein Scrapbook Möbelchen, das perfekt unter das Waschbecken passt.







Die Wände sind aus Holz und das Törchen ist aus Karton mit einem Magnet verschluss. Oben ist offen und ein Plastikgefäss für den Reinigungsschwamm.

Dienstag, 21. Februar 2017

Scrapbook zum Ersten...

Für alles gibt es ein erstes Mal. Und heute war gerade zweimal eine Premiere.

Ich habe das erste Mal ein Scrapbook Mini-Album gewerkelt. Und es hat mir mega Spass gemacht. Von YouTube Videos habe ich schon lange abgeguckt wie man sowas denn überhaupt angeht. Und so habe ich mich in meine neue Kreativecke gesetzt und einfach mal drauflos geschnitten und geklebt. Learning by doing ist immer meine Devise.
Und auch diesmal habe ich dank dem Probieren enorm viel gelernt. Vor allem durch die Fehler die ich gemacht habe. Ich kann allen nur empfehlen, einfach drauflos zu werkeln. Denn gerade durch Dinge die nicht so werden wie man sich das vorgestellt hat, sieh man dahinter und kann aus den Fehlern lernen.

Aber ich konnte viele Fehler elegant verstecken und so gefällt mir mein Erstling doch sehr gut.

Ja und dann half mir mein Brummbär bei meinem allerersten Präsentations-Video. Natürlich war ich etwas nervös und das Hochdeutsch wollte nicht so recht über meine Lippen, aber ich hoffe, dass ihr euch alle von eurem Lachanfall erholt. Und wenn nicht, kommt das nächste in Schweizerdeutsch. :P

Über Feedback würde ich mich natürlich sehr freuen, denn auch beim Video könnte sicher noch vieles besser gemacht werden.

Habt noch einen wunderschönen Abend und bis bald
eure Pywi

Und hier nun...

Trommelwirbel

Mein Primus und allererstes Video: