Sonntag, 7. Mai 2017

Faux Leather

Für mein Scrapbooking suche ich immer nach neuen Ideen für schöne Papiere. Da bin ich auf das Faux Leather gestossen.
In You Tube habe ich mir ein paar Tutorials angeschaut und mir vorgenommen, das dann auch mal zu probieren. In einer Facebookgruppe hat dann ein Mitglied sooo schönes Falsches Leder gezeigt, dass ich das unbedingt sofort ausprobieren wollte. Aber wie immer, es fehlte etwas und zwar das Wichtigste: Glyzerin.

Mein Brummbär hat es mir dann nach hause gebracht. Und heute nun habe ich mich dran gesetzt.

Es ist ganz einfach zu machen. Leider habe ich das optimale Papier noch nicht gefunden. In den Anleitungen wird immer von "Kraftpapier" gesprochen. Doch der dickere Karton den ich ausprobiert hatte, löste sich fast auf beim Zerknüllen. Und der dünnere Karton rubbelte sich ab beim Einfärben. Am Besten ging dann ganz simples Packpapier.

Und hier nun das Geheimnis, wie man falsches Leder macht:

zuerst füllt man eine Sprayflasche, ca. 1:10 mit Glycerin und dann 9:10 mit Wasser.

Das ganze Papier einsprühen und dann mit den Händen andrücken. Nicht reiben!

Wenn man reibt, kann es passieren, dass das Papier abrubbelt.

Dann wird das gut getränkte Papier zu einer Kugel geknetet. Auch hier darauf schauen, dass man nicht reibt. 

Dann das Papier vorsichtig öffnen und so trocknen lassen.

Wenn das Papier fast oder ganz trocken ist, kann man es mit einem Schwämmchen und Stempelfarbe leicht colorieren, indem man sanft über die Oberfläche fährt.

Ich habe es zusätzlich mit einem Embossingmuster durch meine Bigshot gekurbelt und dann mit Inka Gold sanft über die Prägung gewischt.

So entsteht ein tolles Papier, das gar nicht viel kostet.
Zum Schluss wird das Ganze noch mit Glanzlack bepinselt, was dem Faux Leather den nötigen Glanz verleiht.
Ich werde auf jeden Fall noch mit anderen Papieren und Farben experimentieren.
Viel Spass, wenn ihr auch mit experimentieren wollt.




Samstag, 29. April 2017

Wieder mal ein Möbelchen

Kennt ihr das, wenn man irgendwo eine Ecke hat wo was hinsollte, man aber einfach nicht das passende Möbelchen findet?

Mir ging es so in unserem Gäste WC. Die Feuchttücher und Hygieneartikel lagen immer auf dem Wasserkasten. Und das war ja sowas von umständlich. Aber unter dem Waschbecken war zu wenig Platz für ein normales WC-Möbel.

Neulich hatte ich genug und begann zu messen und zu planen. Nun haben wir fast ein Scrapbook Möbelchen, das perfekt unter das Waschbecken passt.







Die Wände sind aus Holz und das Törchen ist aus Karton mit einem Magnet verschluss. Oben ist offen und ein Plastikgefäss für den Reinigungsschwamm.

Dienstag, 21. Februar 2017

Scrapbook zum Ersten...

Für alles gibt es ein erstes Mal. Und heute war gerade zweimal eine Premiere.

Ich habe das erste Mal ein Scrapbook Mini-Album gewerkelt. Und es hat mir mega Spass gemacht. Von YouTube Videos habe ich schon lange abgeguckt wie man sowas denn überhaupt angeht. Und so habe ich mich in meine neue Kreativecke gesetzt und einfach mal drauflos geschnitten und geklebt. Learning by doing ist immer meine Devise.
Und auch diesmal habe ich dank dem Probieren enorm viel gelernt. Vor allem durch die Fehler die ich gemacht habe. Ich kann allen nur empfehlen, einfach drauflos zu werkeln. Denn gerade durch Dinge die nicht so werden wie man sich das vorgestellt hat, sieh man dahinter und kann aus den Fehlern lernen.

Aber ich konnte viele Fehler elegant verstecken und so gefällt mir mein Erstling doch sehr gut.

Ja und dann half mir mein Brummbär bei meinem allerersten Präsentations-Video. Natürlich war ich etwas nervös und das Hochdeutsch wollte nicht so recht über meine Lippen, aber ich hoffe, dass ihr euch alle von eurem Lachanfall erholt. Und wenn nicht, kommt das nächste in Schweizerdeutsch. :P

Über Feedback würde ich mich natürlich sehr freuen, denn auch beim Video könnte sicher noch vieles besser gemacht werden.

Habt noch einen wunderschönen Abend und bis bald
eure Pywi

Und hier nun...

Trommelwirbel

Mein Primus und allererstes Video:




Montag, 20. Februar 2017

Endlich Platz


Nach einigem hin- und herräumen habe ich es endlich geschafft. Meine "Papierecke" ist fertig geworden. Mit meinem Schatz habe ich zwei Regale gebastelt um meine vielen Klenigkeiten zu verstauen.
Die erste Variante die ich aus Karton gemacht habe fand den Weg in die Tonne, weil es zu schief war.
Aber jetzt mit Holz sieht es doch schöner aus. Und jetzt kann ich auch viel besser malen und mich kreativ austoben. Hier nun mein kleines Paradies:


Ganz rechts sind meine Stanzer in dem einen Regal das wir gezimmert haben. Natürlich noch mit etwas Platz für neue "Begehrlichkeiten".


Dann kommen meine Farbstifte in den braunen Taschen, sehr praktisch zum Mitnehmen und malen wo mir gerade der Sinn steht. Darunter die Inka Gold Dosen. Das sind pastöse Farben die Fimo oder Reliefpapier glänzen lassen. Ein Tablar tiefer sind meine Gelstifte und im Regal diverse Marker und Filzstifte.


Weiter links sind die Regale mit meinen Malbüchern und den vielen Dingelchen, die man fürs Scrapbook ebenso braucht. Einige erkennen sicher die gepimpten Ikea Boxen. Und in der Mitte meine Cameo, die ich vor zwei Jahren von meinem Brummbär bekommen habe. Das ist ein Schneidplotter, der arbeitet wie ein Drucker, nur druckt er nicht, sondern schneidet. Damit kann man auf dem PC entworfene Silhouetten aus Papier oder Folie ausschneiden. Jetzt da ich so schön Platz habe, werde ich die sicher öfters brauchen.



Ja und dann das Regal, das die Schublädchen von  ganzen drei Schraubensortierkästen aufnimmt. Die Tablare habe ich immer noch aus Karton und ich denke, die reichen so.  Vorne wo die leere Seitenwand ist, kommen später noch kleine Dosen mit Magnetboden hin. Aber dafür muss ich noch eine Metallschiene besorgen. Und auf der Vorderseite haben meine Washi Tape Bänder Platz.


Ja, und das ist nun mein neues kleines zweites Paradies. Das erste Paradies ist ja im Wintergarten, dort sind alle meine Fimosachen. Dort werde ich auch noch so einiges organisieren müssen. Werde es aber sicher dann auch her zeigen.
Nun steht dem Scrapbooken also nichts mehr im Wege.

Wünsche euch viele bunte Tage, bis zum nächsten mal
eure Pywi

Montag, 30. Januar 2017

Kreative Zwangspause


Kennt ihr das? Man möchte das Werk seines Lebens machen und was ist?

Nix

Nungut, ich habe mich zwar abgemüht mir aus Karton ein Regal für meine kleinen Kinkerlitzchen zu machen. Aber ich bin noch nicht sicher, ob das dann auch was wird. Darum kann ich das in meinen Augen schiefe Ding noch gar nicht zeigen.

Ja so ein richtig schöner aufgeräumter Kreativbereich, das ist immer noch mein Traum. Ich glaube an diesem Traum arbeite ich schon Jahrzehnte. Man müsste alles direkt zur Hand haben, alles sehen können was man hat und dann sollte das Ganze auch noch ansprechend aussehen. Habt ihr Erfolg damit?

Auf "Pinterest" habe ich einen Ordner "Storage" wo so wunderbare Zimmerchen mit den schönsten Regalen zu sehen sind. Aber erstens kostet das ja immer jede Menge und zweitens ist der reale Platz meist nicht so gross und die Möbel nicht immer so optimal. Also werde ich versuchen mit meinem Platz das Optimum herauszu holen. Und wenn es dann soweit ist, dann werde ich es auch zeigen.

Und bis mich die Muse wieder küsst, ich die BigShot zum glühen bringen und hoffentlich die schönsten Scrapbookwerke zaubern werde, zeige ich euch einfach noch eine Fimokreation, die ich als letztes modeliert habe.
Dieser Gnom ziert jetzt mein Notitzbuch.


Dienstag, 24. Januar 2017

 Auf ein Neues...

 Ja das war wohl nix mit dem jede Woche ein Mandala. Die Gesundheit war mir nicht treu. Aber ich bin immer noch da und die Kreativität hat mich wieder.

Von meinem liebsten Brummbär (Mein Lebenspartner) habe ich zu Weihnachten eine BigShot bekommen und dazu noch ein Envelope Punch Board. Was man alles damit anstellen kann, werde ich euch in den nächsten Beiträgen zeigen.

Während meiner gesundheitlichen Auszeit war ich aber nicht ganz untätig. Ich habe Bilder ausgemalt. Im Moment ist es ja ein riesiger Hype dieses Ausmalen für Erwachsene. Und ich muss sagen, es ist wirklich wie eine Therapie. Man muss sich nicht überlegen, was man denn nun zeichnen will, sondern kann einfach nur mit Farben spielen. Es ist fast meditativ. Und es hat mir viel geholfen, von meinen Beschwerden abzulenken.

Ich habe es mit meinem Ausmalhobby sogar in die Migroszeitung geschafft. Mit mir zwei ebenso begeisterte Ausmaler.

Eins meiner Lieblingsausmalbücher ist von Hanna Karlzon, das *Summernights*.
Daraus zeige ich euch mal ein  paar Bilder die ich ausgemalt habe:





Donnerstag, 14. Januar 2016

Woche 3

Bei meinem dritten Bild habe ich ein Zentangle gemacht. Einfach den Stift ohne viel Nachdenken gleiten lassen und sehen was dann entsteht. Es ist wie beim Mandala ein meditatives zeichnen. Darum habe ich es hier in meinem "jede Woche ein Mandala" mit hinein genommen. Zentangle malen entspannt und gibt einem die Ruhe wieder, die Krankheiten, Stress oder Ärger einem genommen hat.

Zentangle haben nichts mit "Telefonzeichnungen" zu tun, denn dafür braucht es eine ruhigere Umgebung, damit man abschalten kann.

Hier also mein drittes Bild: