Montag, 16. Oktober 2017

In eigener Sache...

Was ist bloss mit den Menschen los?

Ich bin in vielen kreativen Gruppen auf Facebook, da ich interessiert bin an allen möglichen Techniken. Aber beinahe täglich ärgere ich mich über Zänkereien und Gifteleien der Mitglieder. Neid und Missgunst, Besserwisserei und Haarspaltereien verdrängen die vielen oftmals echt verblüffend guten künstlerischen Arbeiten.

Vielleicht bin ich blauäugig, aber ich starte hiermit mal einen Versuch, eine Gruppe zu gründen, die ohne diese negativen Menschen auskommt.

Mir schwebt eine Gruppe vor, die ohne Verkauf und ohne Werbung für die eigenen Seiten auskommt. Eine Gruppe, in der man sich gegenseitig hilft, Anfängern Tips gibt, oder weniger begabten Hilfestellung oder Materialtips gibt.

Ich werde jedenfalls meine ca. 45jährige Bastelerfahrung mitbringen und bin gespannt, ob sich überhaupt jemand anmeldet, wenn man nicht verkaufen darf.

Es ist ein Experiment, das ich bis ende Jahr einfach mal so laufen lasse. Anmelden können sich alle, die gerne basteln und genauso wie ich, sich gerne mit Gleichgesinnten austauschen.

Die Facebook Gruppe heisst "die Bastelchaoten" und findet ihr hier:


Samstag, 14. Oktober 2017

Der neue Küchentisch

Endlich ist er fertig, der neue Küchentisch. Vor ewig langer Zeit haben wir diesen Tisch gebaut. Aber es fehlte immer noch die Fertigstellung der Tischplatte. Nun haben wir uns dahinter geklemmt und entstanden ist unser toller Tisch.



Beine, Tischplatte und Tablar sind aus Massivholz. Die Tischplatte haben wir mit zerbrochenen Fliesen belegt und dann mit Fugenkitt ausgefugt (keine Ahnung ob man das so sagt) ;)



Jetzt kann man jederzeit auch heisse Pfannen draufstellen, ohne dass da was passiert. Der Tisch gefällt mir richtig gut.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Regenbogenperlen

Als Abwechslung zu den vielen "Trucklis" zeige ich euch wieder einmal etwas aus Fimo.

Und zwar, wie man eine Regenbogen-Kette macht.

Als erstes kneten wir die gewünschten Farben weich und machen aus jeder Farbe eine dünne Platte.


Dann stechen wir mit einem Formenausstecher, am besten einem quadratischen, alles gleichgrosse Quadrate aus. Man kann natürlich auch ein Karton Quadrat ausschneiden und damit die Quadrate im Fimo zuschneiden.


Diese schneiden wir diagonal und legen die jeweils nächste Farbe an das erste Quadrat. Und so immer weiter, bis der Farbkreis wieder geschlossen ist.
 

Dann schneiden wir alle neuen Quadrate in dünne gleichgrosse Streifen. Ich habe hier 7 Streifen geschnitten.
 

Diese Streifen nun, knete und mische ich zusammen, bis jeder Streifen wieder eine schöne eigene Farbe hat. Dann walle ich damit wieder kleine Platten aus und steche mit einer kleineren Form gleichgrosse Teile aus. Bei mir hier wurden es runde Teilchen. (Je nachdem, wie gross die Perlen am Schluss werden sollen)


Diese nun gleichgrosse Teilchen knete ich zu runden Kugeln, steche mit einem Zahnstocher ein Löchlein rein und backe die Kugeln bei 100° für 30 Minuten im Backofen.
Damit die Kugeln schön rund bleiben, backe ich sie auf Mehl oder Maizena.

  

Nach dem Backen nur noch nach Farben sortiert auffädeln und wir haben eine schöne Regenbogenkette.

Natürlich kann man aus dem Regenbogenfimo auch noch andere Sachen machen, wie zum Beispiel diese Dose.


Jetzt wünsche ich euch viel Spass beim Mischen und Ausprobieren.

Montag, 9. Oktober 2017

Ich geb mir die Kugel

Sind sie nicht süss meine kleinen Schätzchen?
Als kleines Mitbringsel oder um etwas Geld schön zu verschenken.

Also ich hab mich verliebt in diese kleinen Boxen.


Mittwoch, 4. Oktober 2017

Auftrag erledigt

Sooo ein tolles Gefühl. Mein Auftrag ist fertig und es hat total Spass gemacht.

90 Teeboxen, inkl. jeweils 10 Sorten Tee.
Ich konnte aus dem vollen schöpfen. Einige habe ich mit Washi Tape dekoriert, andere mit Stanzformen beklebt oder gestempelt und angemalt. Selbstgeprägte Papiere habe ich coloriert und alles was bei mir so rumflog benutzt.
Ein paar Boxen sind schlichte Schönheiten, einige glitzerige Diven. So müsste für jeden etwas dabei sein. Am liebsten würde ich Mäuschen spielen und zuschauen, wenn die Boxli verteilt werden.

Für euch hier einen kleinen Einblick.





Es gefallen mir alle. Aber es gibt trotzdem ein paar Lieblinge. Und diese werde ich sicher noch mal so für Karten oder andere Boxen nutzen. Jetzt habe ich ja 90 Vorlagen. :)

Hier ein paar meiner schönsten Boxen. Wobei Schönheit ja relativ ist. Mein Brummbär und ich haben ganz verschiedene Favoriten. Da wird es unter den zukünftigen Besitzern sicher auch so viele verschiedene Geschmäcker geben.


Sonntag, 17. September 2017

Märit und Kundenarbeiten

Jedesmal, wenn ich einen neuen Beitrag in meinem Blog plane, frage ich mich, wie spreche ich die Leute an. Und ich denke; "Hallo meine Lieben" ist für mich stimmig. Denn diejenigen, die sich mein Geschreibsel antun scheinen es zu mögen und somit mag ich euch auch. Also...

Hallo meine Lieben
Momentan bin ich total im Scrapbookfieber. Zum einen, weil ich mich nach Jahrzehnten ja wieder zu Märkten angemeldet habe und zum anderen, weil ich einen ganz tollen Auftrag bekommen habe.

Aber mal der Reihe nach:

Für die Weihnachtsmärkte möchte ich alles, was mit Geldgeschenken und mit Glückwünschen zu tun hat, anbieten. Also Karten, Explosionsboxen und allerlei Mitgebringsel.

Als erstes mal zu den Explosionsboxen. Das sind Schachteln, wir Schweizer würden sagen "Truckli", die sich beim Anheben des Deckels wie eine Blume öffnen. Auf dem Bild oben sieht man eine grosse Box, die noch Einschiebekarten, sogenannte Tags für die äusseren Taschen bekommt. In die Mitte kann man ein Geschenk, eine gebastelte Hochzeitstorte oder eine Figur hineinstellen. Auf die Tags kann man Fotos, Gedichte, Wünsche und alles was man auf Papier bringen kann, einschieben.  Man hat so eine tolle Möglichkeit, Geld mit viel Liebe und Fantasie zu verschenken.

Ich habe aber vor allem kleinere Boxen gemacht, da ich die grossen nur im Auftrag oder für mich persönlich herstelle. Hier ein paar Beispiele:



Hier habe ich nur jeweils eine Lage, die sich öffnet. In der Mitte ist gerade gut Platz für ein Teelicht, oder sonstige Kleinigkeiten. Die Taschen sind leer, da kann man ein Brieflein oder auch Geld hineinstecken. Ich habe aber auch passende Tags dazu gemacht, damit alles harmonisch aussieht.

Ja und dann sind da noch meine Teeboxen, die ich für den Märit machte. Es haben 10 Teebeutel Platz. Und wenn man will kann man sogar ein kleines Geldgeschenk im Deckel verstecken.



Für eine Firma darf ich ganz viele davon machen.


Es ist meine persönliche Challenge, alle als Unikat zu fertigen. Nix Fliessbandarbeit. Jedes sein höchsteigenes Sujet. Ich hoffe, dass die Mitarbeiter sich beim Auswählen nicht in die Haare kriegen. Eine tolle Arbeit, die zwar aufwändig ist, aber meine Kreativität so richtig herausfordert.












Und welches der hier gezeigten wüdet ihr auswählen?


Freitag, 11. August 2017

Ein Engelchen


Schon bald ist Weihnacht und darum möchte ich euch hier zeigen, wie man aus Polymerclay ein Engelchen modelieren kann.


Dafür brauchen wir diese Fimofarben, etwas Glimmer, Messer und Zahnstocher.


Das Fimo weichkneten und in diesem Verhältnis Kugeln formen.



Die Kugeln so aufteilen


Den Körper modelieren, einen halben Zahnstocher in den Körper stecken und die anderen Teile wie auf dem Bild formen. Der dunkelgelbe Wurm ist für die Haare und kann natürlich auch in anderer Farbe gemacht werden.


Das Engelchen zusammenbauen und dann noch etwas Glitter an die Flügelchen und den Heiligenschein.


Und dann kann man das Engelchen bei 100° für 30 Minuten in den Backofen stellen.
Fertig.

Mein Polymerclay und eine Ente

Auf meiner Webseite habe ich eine Rubrik Polymerclay. Nun was ist das?
Polymerclay ist eine Knete, die sich im Backofen härten lässt.
Was ich schon alles damit gemacht habe könnt ihr gerne auf meiner Seite anschauen.
Hier möchte ich euch ein paar kleine Anleitungen geben, wie ihr selber mit dieser tollen Masse etwas herstellen könnt.

Fangen wir mit etwas kleinem an, zum Beispiel einer kleinen Ente.


Als erstes brauchen wir drei Fimofarben, Zahnstocher und ein Messer.
Dann kneten wir das Fimo weich. und Formen Kugeln in diesem Grössenunterschied.


 
In den Körper stecken wir einen halben Zahnstocher, damit der Kopf später besser hält.


Aus dem gelben Kügelchen formen wir den Schnabel (auf beiden Seiten spitz), stechen ein Loch in den Kopf und stecken da den Schnabel rein.


Jetzt modelieren wir die Flügel und drücken sie seitlich an den Körper.



Genauso verfahren wir mit dem Schwanz und drücken ihn hinten auf den Popo der Ente.

Nun noch eine Dekoration auf den Kopf



Und unserem Entchen fehlen dann nur noch die Augen, die mit kleinen schwarzen Kügelchen gemacht werden.


Wer will, kann noch etwas Glimmer auf die Flügel geben und dann ab damit in den Backofen.
Für 30 Minuten bei 100° backen und schon ist unser Entchen fertig.

Ich wünsche euch viel Spass damit.



Sonntag, 23. Juli 2017

Explosionsbox

Hallo zusammen

Auweh, schon wieder länger her, dass ich hier geschrieben habe. Dafür habe ich was ganz interessantes.
Zum Geburtstag habe ich mir Geld gewünscht und es auch bekommen. Das habe ich jetzt in Scrapbooking Material investiert. Es ist zwar sehr willkommen, doch eigentlich schade, wenn es nur so in einem Couvert verschenkt wird. Nein, nein, ich habe zum Glück fantasievolle Geldgeschenke bekommen und möchte, dass es auch andere so erhalten.

Ja und da habe ich mir gedacht, dass immer mehr Menschen lieber Geld haben statt ein Kleid, das dann vielleicht doch nicht passt. Und damit das Geld nicht einfach so übergeben werden muss, habe ich ein paar Explosionsboxen gemacht.

Klingt gefährlich, ist es aber nicht. Nur die Wände der Box fallen runter, wenn man den Deckel entfernt. Und innen kann man dann Geld, ein Brieflein, oder sogar noch ein kleines Geschenk verstecken.


Ich finde die richtig toll und man kann sie richtig schön personalisieren. Ich werde noch mehr Geldgeschenk-Ideen umsetzen. Das Scrapbook- Papier bietet sich ja direkt an, damit tolle Sachen an zu stellen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Faux Leather

Für mein Scrapbooking suche ich immer nach neuen Ideen für schöne Papiere. Da bin ich auf das Faux Leather gestossen.
In You Tube habe ich mir ein paar Tutorials angeschaut und mir vorgenommen, das dann auch mal zu probieren. In einer Facebookgruppe hat dann ein Mitglied sooo schönes Falsches Leder gezeigt, dass ich das unbedingt sofort ausprobieren wollte. Aber wie immer, es fehlte etwas und zwar das Wichtigste: Glyzerin.

Mein Brummbär hat es mir dann nach hause gebracht. Und heute nun habe ich mich dran gesetzt.

Es ist ganz einfach zu machen. Leider habe ich das optimale Papier noch nicht gefunden. In den Anleitungen wird immer von "Kraftpapier" gesprochen. Doch der dickere Karton den ich ausprobiert hatte, löste sich fast auf beim Zerknüllen. Und der dünnere Karton rubbelte sich ab beim Einfärben. Am Besten ging dann ganz simples Packpapier.

Und hier nun das Geheimnis, wie man falsches Leder macht:

zuerst füllt man eine Sprayflasche, ca. 1:10 mit Glycerin und dann 9:10 mit Wasser.

Das ganze Papier einsprühen und dann mit den Händen andrücken. Nicht reiben!

Wenn man reibt, kann es passieren, dass das Papier abrubbelt.

Dann wird das gut getränkte Papier zu einer Kugel geknetet. Auch hier darauf schauen, dass man nicht reibt. 

Dann das Papier vorsichtig öffnen und so trocknen lassen.

Wenn das Papier fast oder ganz trocken ist, kann man es mit einem Schwämmchen und Stempelfarbe leicht colorieren, indem man sanft über die Oberfläche fährt.

Ich habe es zusätzlich mit einem Embossingmuster durch meine Bigshot gekurbelt und dann mit Inka Gold sanft über die Prägung gewischt.

So entsteht ein tolles Papier, das gar nicht viel kostet.
Zum Schluss wird das Ganze noch mit Glanzlack bepinselt, was dem Faux Leather den nötigen Glanz verleiht.
Ich werde auf jeden Fall noch mit anderen Papieren und Farben experimentieren.
Viel Spass, wenn ihr auch mit experimentieren wollt.